Die Erfinder des Jahrhundertprogramms  „Dreamers and Doers –100 Jahre Kunst und Kultur in Alberta“ setzen ihre erfolgreiche Arbeit mit einem neuen Projekt fort: 

The Great Western Muse Cruise ist ein elektronisches showcase kanadischer Kunst und Kultur – entwickelt und präsentiert speziell für Reisende.

The Cruise bietet Kultursuchenden aus aller Welt die Landkarten und Informationen für einen der außergewöhnlichsten Trips durch Westkanada.

The Great Western Muse Cruise website stellt Galerien, Studios, Museen und Theater vor – Kunst- und Kulturtreffpunkte werden betont.

Diese Information in konzentrierter Form wurde geschaffen um eine lukrative Industrie zu dokumentieren, die von örtlichen Strategen und Politikern oft übersehen  und nicht in ihrem wahren Potential für kanadische und internationale Reisende präsentiert wird: Kultur-Tourismus.

Einen besonderen Bonus für die Muse Cruise Präsentation stellen Kommentare und Gedanken von Künstlern dar, die an der Entwicklung der establishments beteiligt waren sowie eine zusätzliche Übersicht über empfehlenswerte Restaurants und Unterkünfte. Darüber hinaus werden Themen-Touren empfohlen, wie z.B.

 

Künstler auf Rädern (Artists on Rails) 

Mit der Bahn durch die Rockies zu fahren ist für viele Reisende ein Muss. Gerade, wenn Sie denken, es gibt nichts noch Schöneres als dies – o doch, es gibt etwas! Für das zweite Jahr in Folge ist es nun möglich, die Bahnfahrt durch die Rockies mit den Augen kanadischer Künstler zu erleben: Schriftsteller, Maler und Musiker vom Feinsten!

 

John McLay and Valerie Pringle

 

Was als eine Jahrhundert-Initiative begann, um 100 Jahre Kunst und Kultur in Alberta zu feiern, ist nun für Mai bis September 2006 auf die Schienen zurückgekehrt. „Alberta entstand durch den Bau einzelner Städte entlang der Bahnschienen. Welch passende und einzigartige Weise den 100. Geburtstag dieser Provinz zu feiern!“ bemerkt Ben Gadd, Schriftsteller und Naturliebhaber aus Jasper.

Ben las aus seinem Buch „Ravens End“ (Rabensruh) für die Kinder im Zug. Als sie  den Bergen näher kamen, flogen mehrere Raben am Fenster vorbei - zum größten Entzücken der Kinder, die gerade gelernt hatten „Hallo“ auf „Räbisch“ zu sagen!

Das Allerbeste für die Bahnreisenden war jedoch im „dome car“ (Glaskuppelabteil) erzählerisch begleitet zu werden, als der Zug durch die Kulisse der atemberaubenden Rockies fuhr. Vom Zeigen und Erklären der verschiedenen Felsformationen bis hin zum Erzählen der alten Indianersaga Pocahontas – all dies machte Ben zu einem Hochgenuss für jede Altersgruppe.

Die unkonventionelle Verbindung zwischen Bahn und Kunst hat einige überraschende Wurzeln, die z.T. zurückreichen bis zur Entstehung des Schienenweges: „Um den Westen Kanadas in seiner Entwicklung voranzubringen sendete die kanadische Regierung Künstler mit dem Zug dorthin, um für Broschüren und Werbematerial zu malen. Die berühmte „Group of Seven“ kam mit dem Zug in den Westen um zu malen“, so Lisa Christensen, die Autorin von „A Hikers Guide to Art of the Canadian Rockies“. Lisa ist einer von den Künstlern, die am Programm für 2006 beteiligt sind – ebenso wie Trevor Kiitokii, der die Bahnfahrenden mit traditionellen Flötenklängen und einer Stunde in Quillwork  fesseln wird!

Da die Bahnabteile von VIA Rail bereits seit vielen Jahren mit kanadischer Kunst dekoriert sind, erscheint die Idee,  schließlich Künstler in den Zug zu holen, als eine logische Fortentwicklung.

 

Artist Ray Syrja

Also – sollten sie sich plötzlich in einem Aquarell- Kurs oder inmitten von Musikern im Activity – Abteil wiederfinden, seien Sie nicht überrascht. Bill Hamm, Entertainer von Rosebud Alberta, drückt es so aus: 

„Musik ist Bewegung – welch besseren Platz also kann es zum Musizieren geben als den auf einem sich bewegenden Objekt. Wir hatten eine gute Zeit, für und mit Menschen aufzutreten – altmodische sing-a-longs, Eisenbahnsongs, Fiedelweisen – alles traf den Geschmack der Menge und das Feeling in VIA Rail.“

 

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